Ausbreitung des Jakobskreuzkrauts verhindern

Ihre Hilfe ist gefragt

24.07.2026


Jakobskreuzkraut: Gemeinsam die Ausbreitung eindämmen - Ihre Unterstützung ist gefragt

Im Sommer fallen an vielen Weg- und Feldrändern die leuchtend gelben Blüten des Jakobskreuzkrauts ins Auge. Die Pflanze breitet sich seit einigen Jahren zunehmend aus und stellt insbesondere für die Landwirtschaft eine Herausforderung dar.

Jakobskreuzkraut enthält sogenannte Pyrrolizidinalkaloide, natürliche Giftstoffe, die die Leber schädigen können. Frische Pflanzen werden von Weidetieren aufgrund ihres bitteren Geschmacks meist gemieden. Gefährlich wird es jedoch, wenn die Pflanzen in Heu oder Silage gelangen: Dort geht der Bitterstoff verloren, während die Giftstoffe erhalten bleiben. Für Pferde, Rinder und andere Weidetiere kann dies schwerwiegende Folgen haben, möglicherweise sogar tödlich sein.

Deshalb ist es wichtig, eine weitere Ausbreitung möglichst zu verhindern. Ausführliche Informationen finden Sie unter www.landwirtschaftskammer.de.

Wenn Sie Jakobskreuzkraut in Ihrem Garten entdecken, entfernen Sie die Pflanze möglichst mitsamt der Wurzel. Tragen Sie dabei Handschuhe und entsorgen Sie die Pflanzen über den Restmüll – bitte nicht über die Biotonne oder den Kompost. Größere Mengen können beim Bauhof der Gemeinde abgegeben werden.

Ein wichtiger Hinweis zum Naturschutz:
Die auffällig schwarz-gelb gestreifte Raupe des Jakobskrautbären ernährt sich fast ausschließlich vom Jakobskreuzkraut und ist damit ein natürlicher Gegenspieler der Pflanze. Wenn Sie diese Raupen entdecken, lassen Sie sie bitte ungestört. Sie leisten einen wertvollen Beitrag, indem sie das Jakobskreuzkraut auf natürliche Weise zurückdrängen. Entfernen Sie hier lediglich die Blüte, um Samenbildung zu verhindern.

Bürgermeisterin Martina Falkenberg

Foto: JKK Blüte.jpg

Blüten des Jakobskreuzkrautes (Senecio jacobaea).

Foto: Dr. Marianne Klug

Jakobskreuzkraut blüht an Wegen, auf Wiesen und in Gärten.

Foto: Günter Klingenhagen